Modified: 21.04.2005

 

Zwischen Sydney und Melbourne befindet sich der höchste Teil der australischen Alpen. Die normalen Reiserouten führen entweder nördlich (Hume Highway) oder entlang der Ostküste (Princess Highway) drum herum, was diesen Gegenden sehr gut tut: Hier gibt es Bergwelt und Natur pur. Die zentralen Teile des Gebirges liegen im Kosciuszko und im Alpine Nationalpark, für die man als Radfahrer keinen Eintritt bezahlen muss. Dafür kostet es natürlich jede Menge Schweiss, hier mitten durch die Berge zu radeln. Ein schönes Erlebnis.

 

Zum Glück habe ich in Sydney zufälligerweise  Andrea kennengelernt, die nach einem einzigen Blick auf meine geplante Reiseroute sofort zugesagt hat, mitzuradeln. Ich bin noch eine Weile in Sydney geblieben, während Andrea schon vorausgefahren ist. Mit dem Bus habe ich sie dann in Gundagai direkt nördlich des Kosciuszko Nationalparks eingeholt und wir haben die Berge dann gemeinsam durchquert. Eine wirklich wunderschöne Fahrt, danke Andrea! Alleine hätte das nur halb so viel Spaß gemacht. Die Karte zeigt unseren Weg durch die beiden Nationalparks (die orangen Quadrate sind die wesentlichen Orte, die Ortsnamen werden angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger darauf zeigt).

 

 

Von Gundagai sind wir am ersten Tag bis nach Tumut geradelt, keine weite Strecke, aber durchaus schon recht hügelig. Die Landschaft hier ist lieblich, saftige Weiden, sanfte Hügel, es sieht irgendwie ein wenig surreal aus, wie in einem kitschigen Film. Bergauf, bergab erreichen wir am abend Tumut, die letzte Ortschaft vor dem Nationalpark. Hier machen wir uns auf dem Zeltplatz breit. Beim Abendbrot in der Dämmerung besuchen uns noch ein paar Possums, die wir zuerst natürlich sehr niedlich finden, die hier aber offenbar oft gefüttert worden sind. Sie scheuen nicht davor zurück, auf dem Tisch und unseren Fahrradtaschen herumzuklettern, um Nahrung abzustauben und wenn man sie mit der Hand wegschubst, beissen sie! Füttern von Wildtieren gehört einfach verboten (und das ist es in den Parks auch).

 

Am nächsten Tag geht es los, auf in den Nationalpark. In Tumut nutzen wir die vorerst letzte Gelegenheit, noch einmal richtig einzukaufen (und finden hier im Supermarkt das erste mal in Australien ein richtiges Sauerteig-Brot!), dann beginnt der lange Weg hinauf in die Berge. Nach einigem bergauf erreichen wir die Parkgrenze, dann geht es eine ganze Weile am Blowering Reservoir entlang, ein schöner Blick auf den See wird angereichert durch einige Emus, die auf den Uferwiesen laufen. Am Wegesrand leider unendlich viele tote Känguruhs, es sind die großen Riesenkänguruhs, deren Verwesungsgeruch bereits einige Meter vorher bemerkbar ist. Autofahrer sollten offenbar die Warnschilder etwas ernster nehmen. Die Landschaft wird zwischendurch ein wenig surreal: Im violetten Blütenmeer der Wildwiesen wachsen hellgrüne Weiden.

 

Dann geht es wieder richtig bergauf, wir erklimmen die Cumberland Range, mit 1183m Höhe der höchste Punkt dieser Etappe. Dort oben finden wir auch ein sehr schönes Schild, das uns den Höhenverlauf der Straße zeigt. Nebenbei zeigt das Schild übrigens auch, dass sich einige Australier nicht an das Verbot von Schusswaffen im Park halten: Es ist offenbar schon von einigen Kugeln durchlöchert worden! Hier oben kündigt sich auch ein Wetterwechsel an: Es fängt an zu regnen. Immer grauer wird der Himmel, und als wir in Yarrangobilly ankommen, müssen wir uns im strömenden Regen erst einmal unterstellen, bevor wir die Zelte in einer kurzen Regenpause aufbauen können.

 

In Yarrangobilly machen bleiben wir die nächsten zwei Nächte, da das Wetter weiterhin recht viel Regen für uns bereit hält. Wir kochen im trockenen Unterstand der Hütte am Zeltplatz, dem letzten Gebäude, das von der ehemaligen Siedlung hier übrig geblieben ist. Zwischendurch nutze ich die Regenpausen, um mich noch ein wenig umzusehen. Oben auf dem nahegelegenen Hügel betrachte ich das erste mal die Eukalypten, die noch deutlich Spuren eines Buschfeuers aufweisen, aber alle wieder ausschlagen. In der Nähe gibt es noch den ehemaligen Friedhof von Yarrangobilly zu sehen, der etwas abseits der Straße liegt. Und nicht zuletzt ist die Landschaft hier einfach wunderschön, so dass der Pausentag nicht wirklich vertan ist.

 

Der nächste Tag hat einige Highlights der Tour für uns zu bieten. Da erste sind die Yarrangobilly Caves, einige Tropfsteinhöhlen, die allerdings ab von der Straße unten im Tal liegen. So fahren wir nach einer heftigen Steigung wieder hinunter und besuchen die Jersey Cave und die Glory Hole Cave. Die Jersey Cave ist nur im Rahmen einer geführten Tour zu besichtigen, eine Ex-Schweizerin macht eine sehr, sehr gute Führung mit uns, wobei sie keine Antwort auf die vielen Fragen schuldig bleibt. Und die Höhle selbst ist ein Juwel, wenn auch in der Vergangenheit einige Gesteinsformationen künstlich etwas umarrangiert wurden, um die frühen Besucher dieser Hölen zu beeindrucken. Die Glory Hole Cave kann man ohne Begleitung betreten, beeindruckend sind hier weniger die Tropfsteine, sondern die riesige Eingangshalle, deren Dach eingestürzt ist und den Blick in den Himmel freigibt.

 

Nach dem Besuch der Höhlen folgt das zweite Highlight des Tages: Der Aufstieg auf die Great Dividing Range. Erst ein steiles Stück wieder hoch bis zum Highway, der dann ebenfalls weiter nach oben führt. Ein eisiger Wind fegt hier oben über die Berge, die Bäume lichten sich und geben den Blick auf eine schöne Hochmoorlandschaft frei. Hier oben erreichen wir den höchsten Punkt unserer ersten Strecke durch den Kosciuszko Nationalpark, 1490m über dem Meeresspiegel. Mittlerweile zieht sich auch das Wetter immer mehr zu, ob wir wohl den Rest des Tages auch noch so halbwegs trocken davon kommen?

 

"Nein" lautet die klare Antwort auf diese Frage. Kurz nach dem wir bei Kiandra gen Osten vom Highway abgebogen sind, erreicht uns der Regen, in der Ferne schon das Donnergrollen: So ein Wetter in den ungeschützten Bergen, das kann ja heiter werden. Und es kommt sogar noch ein wenig schlimmer: Es beginnt heftig zu Hageln. Die Eiskörner bleiben auf der Straße liegen und bilden eine Eisschicht, und zu guter letzt zieht noch Nebel auf. Na prima. Es ist so kalt hier oben, dass wir am Zeltplatz einfach vorbeifahren, notfalls würden wir auch schiebend noch die Ortschaft Cabramurra erreichen. Und schieben müssen wir dann auch eine Weile: Bergab kann man auf der vereisten Straße nämlich nicht bremsen!

 

Das Wetter bessert sich nach einer Weile noch etwas, radelnd erreichen wir Cabramurra, die höchste Stadt Australiens. Cabramurra wurde extra als Siedlung für die Angestellten der Kraftwerke gebaut, die hier in der Abgeschiedenheit der Berge für die Energieversorgung Australiens sorgen. In einer Art Gemeindehaus, das neben einem Pub und einer Kantine auch das Tourist Office beherbergt, verbringen wir die Nacht: Es ist warm und geheizt, wir machen uns einfach auf einem Gang breit und können sogar unsere Sachen wieder trocknen.

 

Der nächste Tag führt uns in einem dauernden Auf und Ab gen Westen, durch Eukalyptus-Wälder, denen man die Brände der letzten Jahre noch deutlich ansieht. Es geht vorbei an einem weiteren Stausee, dem Tooma Reservoir, das sehr malerisch gelegen ist. Die Straße führt über den Staudamm, dann geht es wieder bergauf. Und nach einiger Anstrengung kommt dann die finale Abfahrt hinaus aus den Bergen: Wir verlassen den Nationalpark in Richtung Westen. Und kaum ist man ein paar hundert Meter weiter unten, schon ändert sich die Landschaft enorm: Saftige Wiesen, die von Rindern bewohnt werden; eine grüne Ebene bildet die Umgebung des Ortes Khancoban.

 

In Khancoban zelten wir wild hinter einer Sporthalle, zuvor decken wir uns reichlich mit Lebensmitteln ein, wobei wir beim Einkauf noch eine nette schweizer Reisegruppe treffen (die in 5 Wochen ganz Australien besichtigen, also eigentlich den Großteil des Urlaubs im Bus oder im Flieger sitzen, wow!). Dann machen wir Rast am öffentlichen Grillplatz, natürlich wollen auch wir die typisch australische Angewohnheit, allüberall Barbeques zu veranstalten, mal ausprobieren.

 

Nach einer ruhigen Nacht brechen wir ziemlich früh auf, ein heftiger Tag liegt vor uns: Heute geht es das zweite mal über die Great Dividing Range. Khancoban liegt 325 Meter über Normal Null, von dort beginnt ein steiler Anstieg auf insgesamt 1168m Höhe. Es liegt Frühnebel im Tal, ein wunderschöner Anblick, und die Sonne brennt noch nicht zu heftig. Der Anstieg ist schon anstrengend, oben wird man jedoch auf dem Scammels Lookout mit einem herrlich weiten Blick in die Berge belohnt. Zwischendurch kommt man übrigens an einem der Kraftwerke hier vorbei, einige Informationstafeln am Wegesrand erklären das Snowy Mountains Scheme, bei dem zur Energiegewinnung gleich mehrere Flüsse umgeleitet werden.

 

Vom Scammels Lookout geht es in rasanter Fahrt wieder hinunter bis auf 500m, nach einigem weiteren Auf und Ab landen wir wieder auf etwa 500m Höhe beim Zeltplatz Tom Groggin. Es ist sehr schönes Wetter, es ist erst 14:00h und es geht uns gut, also beschließen wir beide, nach einer guten Pause, diesen Tag noch mit dem Anstieg zum Dead Horse Gap zu krönen. Dies bedeutet nach den bisherigen ca. 65km noch einmal 12km bergan bis auf 1590m zu pedalieren, kein leichtes Unterfangen. Die ersten 5 Kilometer sind unerwartet steil, das kostet Kraft. Dafür ist der Rest weniger heftig und gut zu meistern, so dass wir kurz vor 18:00h am höchsten Punkt unserer Fahrt anlanden und erst einmal "Sieger-Fotos" von uns knippsen. Hier oben wird es recht schnell kühl, die Sonne verliert auch schon deutlich an wärmender Kraft, aber die Landschaft hier ist auch wieder bezaubernd, wie immer, wenn man "ganz weit oben" ist. Und bei der wundervollen Abfahrt hinein bis nach Thredbo begrüßt uns ein Regenbogen, der in den Wolken verschwindet. Was für eine Fahrt!

 

Thredbo ist das Ski-Paradies Australiens, es gibt diverse Lifte und der Ort ist auf den ersten Blick kaum von den europäischen Ski-Orten zu unterscheiden. Selbst der Blick in die Schnappsläden zeugt von europäischer Tradition: Beim Après Ski wird hier auch Jägermeister, Kirschwasser und ähnlich furchtbares Zeug genossen. Und natürlich stammen die Ski-Lifte von einer schweizer Firma. Nur dass man mit dem Lift hier halt zwischen einigen Eukalyptus-Bäumen hindurchgondelt.

 

Und genau das machen wir dann auch am nächsten Tag: Wir nehmen den Lift, der uns hinauf auf den 1930m hohen Mount Crackenback bringt. Hier oben beginnt der Wanderweg, der auf den Mount Koscuiszko führt, den höchsten Berg Australiens. Diesen Berg zu besteigen klingt natürlich gewaltig, ist aber keine so große Leistung, schließlich sind von hier aus nur noch 300 Höhenmeter zu bewältigen auf einem wirklich sehr einfachen Pfad. In jedem Fall lohnt sich der Weg, hier oben sind wir endlich wieder in der schönen Hochgebirgslandschaft oberhalb der Baumgrenze, es gibt noch große Schneefelder und ich werfe meinen ersten Schneeball auf der Südhalbkugel dieser Erde.

 

Zum Gipfel hin wird es noch ein wenig steiler, aber selbst dieser Weg ließe sich leicht mit einem Mountain Bike bewältigen, wenn dies nicht explizit verboten wäre. Oben auf dem Gipfel haben wir traumhaftes Wetter, es sind auch so einige Leute hier, die alle mehr oder weniger damit beschäftigt sind, Gipfelfotos zu knippsen. Den Ausblick von hier sollte man allerdings auch noch in Ruhe genießen, die meisten Menschen verweilen hier viel zu kurz. Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf dem Gipfel machen Andrea und ich uns wieder auf den Weg hinunter. Das ist auch ganz gut so, so langsam ziehen doch einige Wolken auf. Hinunter nach Thredbo nehmen wir nicht den Lift, sondern wandern einfach den steilen Hang hinunter, was bergab auch schon recht anstrengend ist. Unten in Thredbo angelangt beginnt es auch gerade zu regnen, so dass wir zügig ins Hostel zurückkehren und uns mächtig über die schönen Tage bisher hier in den Bergen freuen. Lange plaudern wir noch mit einer Mitarbeiterin des Hostels, die uns auch gute Tips für unsere weitere Reise gibt. Und rechtzeitig geht es ins Bett, wir wollen früh morgens weiter radeln.

 

Der nächste Tag führt uns zunächst auf einem recht stetigen Gefälle hinab bis nach Jindabyne, eine sehr einfach Fahrt mit guten Ausblicken in die Landschaft. Jindabyne ist der einzige größere Ort dieser Gegend. Recht schön gelegen an einem rieisigen See, kann es uns doch nicht lange halten: Wir kaufen nur kurz Reiseproviant ein, versuchen noch erfolglos, unsere Bilder von den Speicherkarten auf CD zu brennen, dann geht es gleich wieder weiter.

 

Von Jindabyne aus zieht es uns geradewegs in südliche Richtung, hier beginnt der Barry Way, der direkt zur Südküste Australiens führt und zum größten Teil nicht asphaltiert ist. Zunächst führt die Straße durch saftige Weiden, auf denen Rinder grasen, dann endet der Asphalt und der Spaß beginnt: Die Strecke ist anfangs in einem recht guten Zustand und eine berauschende, kilometerlange Abfahrt führt uns in langen Bögen inmitten von Eukalypten hinab ins Flusstal des Snowy Rivers.

 

Das Tal, das vom Snowy River im laufe von vielen Jahrtausenden in die Berge gefressen wurde, ist sehr viel breiter, als der Fluss selbst. Dies liegt daran, dass ein Großteil des Flusswassers zur Energiegewinnung umgeleitet wird, so dass hier nur sehr wenig Wasser dem ursprünglichen Verlauf des Flusses folgt. Für das Ökosystem des Tales eine mittlere Katastrophe, trotzdem ist das Tal bildschön. Der Weg ist recht beschwerlich, die Sandpiste ist oftmals sehr weich, zermürbend geht es andauernd einige Meter steil bergauf und wieder bergab. Nach 111 Tageskilometern erreichen wir die Grenze zum Bundesstaat Victoria und genau hier schlagen wir unsere Zelte auf. Das Wetter hat uns heute gut mitgespielt, fast durchgehend strahlender Sonnenschein, nun noch eine reichliche Mahlzeit, dann verkrümeln wir uns in die Zelte; es wird doch sehr schnell kalt, wenn die Sonne untergegangen ist.

 

Der nächste Morgen zeigt uns das Tal noch einmal von seiner schönsten Seite: Über dem Fluss hängt der Frühnebel, alles ist herrlich still. Für uns beginnt, obwohl wir es noch nicht ahnen, der wohl anstrengendste Tag unserer Tour: Das Wetter wechselt die Farbe in ein eintöniges Grau, der Zustand der Piste ist ziemlich übel und wir müssen die nächsten 20 Kilometer fast durchgehend bergauf. Ein einziges Stück der Strecke führt abwärts ins Tal von Suggan Buggan, und als wir unten ankommen, reisst mir eine Speiche, natürlich im Hinterrad auf der Ritzelseite. (Für Laien: Um diese Speichen zu tauschen, muss man auch die Ritzel ausbauen, also doppelte Arbeit.)

 

Nach einigem hin und her beim Zentrieren der Felge geht es wieder weiter, von hier aus natürlich wieder bergauf. Die Strecke wird gerade von einem riesigen Baufahrzeug glattgehobelt, so dass wir zwar einerseits einem mächtigen Geräuschpegel ausgesetzt sind, andererseits bereits auf einer sehr ebenen Piste fahren können. Als wir nach endlosen Mühen endlich oben das Hamilton Gap erreichen, beginnt es auch noch, in Strömen zu regnen. Mit etwas getrübter Stimmung geht es weiter, nützt ja nichts. Unterwegs erstehen wir noch in einer ehemaligen Tankstelle jeweils eine Dose Cola, um unseren Zuckerpegel wieder aufzufrischen, ich wusste gar nicht, wie gut dieses Zeug doch manchmal schmecken kann! Im feinen Nieselregen beenden wir dann endlich in Buchan unsere Fahrerei, nach Zelten ist uns nicht zumute und wir nisten uns im örtlichen Hostel ein, das ein wirklich schönes Holzhaus ist. Andererseits hat das Hostel sicher schon bessere Tage gesehen, der Warden verbringt den Abend damit, sich mit ein paar Kumpels zu betrinken, das Klavier hier ist völlig verstimmt, aber immerhin: Die Bude ist geheizt, unsere Sachen trocknen am Kamin und wir haben einen riesigen Schlafsaal für uns.

 

Und am nächsten Tag endet dann unsere gemeinsame Reise. Wir radeln bei zunehmend besserem Wetter auf guter Straße, ich bin ein wenig in Eile, um vielleicht in Bairnsdale, dem Ziel des heutigen Tages, noch einen Zug in Richtung Melbourne zu erwischen. Ein Speichenriss an Andreas Bike (auch am Hinterrad auf der Ritzelseite) wird von ihr in sagenhaften 20 Minuten behoben, nichts scheint uns heute aufzuhalten. Als wir im Ort Bruthen ankommen, liegen wir super in der Zeit, das Wetter ist mittlerweile sonnig und warm und wir radeln direkt durch bis nach Bairnsdale. Hier werden noch schnell Bilder auf CDs gebrannt und einige Emails geschrieben, ich kläre noch telefonisch mit Jana, mit der ich bereits Segeln und Geländewagen fahren war, wo sie mich abholen kann: Sie hat über's Wochenende einen Mietwagen und mir angeboten, mich einfach einzuladen und mitzunehmen. Also trennen sich hier die Wege von Andrea und mir: Andrea radelt weiter (und wird in Rekordzeit noch die ganze Strecke bis nach Adelaide zurücklegen), ich fahre ein wenig Bahn, um mir dann die  Umgebung von Melbourne anzuschauen. Lieben Dank an Andrea für die perfekte Reisebegleitung, das hat viel Spaß gemacht.

 

Auf der nächsten Seite folgt die  Fortsetzung dieser Reise, oder es geht zurück zum Abschnitt über  Sydney. Oder aber nach oben zum  Überblick.

 

 
 
Literatur:
 

Australien. Anne Dehne. Stefan Loose Verlag, Berlin, 2001. ISBN: 3-922025-58-7.

Australia Road Atlas. Lonely Planet Publications Pty Ltd, Footscray, Victoria, Australia, August 2000. ISBN: 1-86450-065-4.

Cycling Australia. Lonely Plane Publications Pty Ltd, Footscray, Victoria, Australia, April 2001. ISBN: 1-86450-166-9.

Weitere Literaturverweise und Links gibt es in den Seiten zu den einzelnen Orten, die im Text verlinkt sind.

 

 
 
 Anregungen, Lob und Kritik nehme ich gerne entgegen.